Fenster, Türen, Treppe aus Polen Gründungsjahr 1946

Zertifikat

Wenn sich die Tradition mit der Moderne verbindet

Die langjährige Tradition unserer Familie in der Holzbranche ermöglicht es uns Ihren raffiniertesten Wünschen und Ansprüchen gerecht zu werden. Hier eine kurze Geschichte unseres Betriebes:

Es war der Spätfrühling es Jahres 1945. Nach Siciny kam aus Leszno Teodor Wojtkowiak. Das fast entvölkerte Dorf begrüßte ihn mit völliger Stille. Aber schon nach einigen Tagen hörte man in Siciny die Hobel- und Sägegeräusche. So begann die Geschichte der Firma Wojtkowiak, die das bekannteste Unternehmen im Górower Land (Niederschlesien) ist.

Vor dem zweiten Weltkrieg begann Teodor Wojtkowiak seine Lehre in einem Bojanower Tischlereibetrieb. Dort nahm er auch seine erste Arbeit auf. Bald merkte er jedoch, dass es sich mehr lohnt selbstständig zu sein.

Nach dem Kriegsende beschloss Herr Teodor in Siciny zu wohnen. Dort zog er in ein Haus neben der Kirche, das früher die Tischlerei eines Deutschen mit dem Namen Fibach war. Schon bald nutzte der junge Wojtkowiak das Werkzeug und die Maschinen. Kurz nach seinem Umzug nach Siciny nahm die erste Tischlerei im Górower Land seinen Betrieb auf.

Herr Teodor stellte die ersten Aushilfsarbeiter ein. Mit einem von zwei Pferden gezogenen Leiterwagen fuhren sie nach Leszno, wo sie im Sägewerk Bretter gekauft haben. Die nächste Auftragswelle für Möbel, Türen und Fenster begann im Jahr 1950. Zu den größten Kunden der Firma Wojtkowiak gehörten die GS Łękanów und das Gemeindeamt in Siciny.


Das zweite Kapitel der Betriebsgeschichte begann im Jahr 1964, in dem der Sohn von Teodor, Jerzy, angefangen hat den Beruf zu erlernen. Schnell eignete er sich das Fachwissen seines Vaters an und dieser hat bereits vier Jahre später den Betrieb auf seinen Sohn übertragen und ging selbst in Rente. Die Zeiten und die Bedürfnisse der Bewohner aus der Umgebung haben sich geändert. Damals stellte der Betrieb der Wojtkowiak´s außer Fenster und Türen auch Bauelemente für Ferienhäuser her. „Wir waren ein sehr bekanntes Unternehmen, nicht nur im Górower Kreis. Unter anderem bekamen wir den Auftrag das Górower Haus der Kultur, das Krankenhaus und die Kulturstätten in Niechlów und Bojanów auszustatten. Ähnliche Aufträge kamen auch aus Breslau. Wir hatten so viel Arbeit, dass wir fast 20 Mitarbeiter beschäftigt haben”erzählt Jerzy Wojtkowiak.

Jedoch sind die Jahre der Blüte etwas eingegangen, als im Jahr 1990 in dem Betrieb ein Feuer ausgebrochen ist. Der Brand vernichtete einen Teil der Produktionshallen und viel Material. Es gelang schnell den Betrieb wieder aufzubauen jedoch ist die Beschäftigung stark zurückgegangen. Im Jahr 1991 begann Artur, der Sohn von Jerzy die Lehre. Drei Jahre später folgte ihm der zweite Sohn Daniel. Im Jahr 1998 begann für die Firma Wojtkowiak der dritte Abschnitt in ihrer Geschichte. Eben zu diesem Zeitpunkt hat Artur die Leitung des Unternehmens von seinem Vater übernommen. Heute, dank vieler Kontakte und einer effektiven Marketingpolitik entwickelt sich die Firma sehr schnell. Die Hauptprodukte sind wieder Türen und Fenster, jedoch nach der modernsten Leimholztechnologie nach dem Euro-System, hergestellt. Der Betrieb bekam zwei Zertifikate „Wielkopolska Jakość” („Qualität in Großpolen”) verliehen und genießt bei seinen Kunden ein hohes Ansehen. Der Betrieb hat bereits seine Tischlereidienstleistungen für die Finanzämter in Gostyń und Rawicz, dem Finanzamt in Leszno, dem Woiwodschaftsamt und der Bank Zachodni in Breslau erbracht. Die Fenster und Türen der Firma Wojtkowiak werden heute in ganz Polen und auch in Deutschland eingebaut.

Die Menge der neuen Aufträge zwang die Firma Wojtkowiak dazu, zusätzlich das frühere POM-Geländer in Siciny zu erwerben. Dort soll eine große Halle, ausgestattet mit einem neuen Maschinenpark zur Herstellung von Fenstern und Türen, entstehen. Die Beschäftigung wird sich auch erhöhen. Die Kunden schätzen Holzerzeugnisse, weil diese für Menschen angenehmer und auch umweltfreundlicher sind. Deshalb macht sich das Familienunternehmen Wojtkowiak keine Sorgen hinsichtlich der Zukunft des eigenen Betriebes. Mit Freude setzen sie das Werk des heute 102-Jährigen Großvaters Teodor, von dem sie die Tischlergene geerbt haben, fort.